Session 22. Mai 2013

Die Frühlingssession des Kinderparlaments widmete sich einem aktuellen Thema: Kinder in Krisenregionen. Eine Thematik, welche die Kinder stark bewegte.

THEMA: KINDER IM KRIEG

An der Session vom vergangenen Herbst haben sich unsere Schwyzer Kinderparlamentarier mit der UN-Konvention über die Rechte des Kindes befasst. Die Schlussabstimmung zeigte, dass der Artikel «Kinder im Krieg» die jungen Schwyzer Politikerinnen und Politiker ganz besonders berührte. Aus diesem Grund befassten wir uns an der Frühlingssession mit den schwierigen Lebenssituationen von Kindern in verschiedenen Krisenregionen der Welt.

Gruppenweise versuchten wir den Alltag von Kindern aus Syrien, Eritrea, Tibet, Sri Lanka, Palästina und Afghanistan zu beschreiben. Um ein möglichst authentisches Bild von den Situationen vor Ort aufzuzeigen, waren gut informierte Vertreter aus diesen Ländern anwesend, um von ihren Erfahrungen zu berichten und Fragen zu beantworten.

Beat Meiner, Generalsekretär der Schweizerischen Flüchtlingshilfe, war extra aus Bern für ein Referat angereist. In gut verständlichen Worten sprach er von den schwierigen Lebensumständen von Menschen, deren Heimatland durch kriegerische Auseinandersetzungen aus den Fugen geraten ist. Er berichtete von Verfolgung und Flucht, von Verlust, Not und Leid, von körperlichen und seelischen Wunden. Aber auch von Hilfe und Unterstützung in diesen Situationen. Meiner zeigte auf, dass versucht wird den Menschen vor Ort zu helfen, wie viele Millionen Menschen aus ihren Heimatländern flüchten und auch hier in der Schweiz Schutz finden.

Wir versuchten einen Weg zu finden, um Kindern in krisengeschüttelten Ländern zu helfen und haben unsere Solidarität zum Ausdruck gebracht. Am Ende der Session liessen wir bunte Ballone in den grauen Himmel steigen – verbunden mit unseren Wünschen für alle Kinder im Krieg und einem Spendenaufruf zu Gunsten der Kinder in Syrien.

Es war uns sicherlich nicht möglich, die ganze Problematik und die Tragweite des Geschehens in diesen Ländern zu erfassen. Kriegerische Auseinandersetzungen stürzen viele Menschen in grosse Not und unbeschreibliches Leid. Die Kinder vom Schwyzer Kinderparlament zeigten Mut, haben sich informiert und haben hingesehen. Dieser Nachmittag wird Spuren hinterlassen.

Wir erlebten eine emotionale, aufwühlende und sehr lehrreiche Session.
Uns allen wurde bewusst: es ist ein absolutes Privileg in unserer friedlichen Schweiz leben zu dürfen.

Ergebnisse der Gruppenarbeiten:

 Berichte aller Sessionen des Schwyzer Kinderparlaments

Veröffentlicht von

Andreas Oppliger

Andreas Oppliger

ist im Vorstand der IG Schwyzer Kinderparlament für die Kommunikation und die Website zuständig.